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    Kokoro Ishiguro

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    Kokoro

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    Kokoro Ishiguro

    Beitrag von Kokoro am Fr Apr 12, 2013 5:18 pm



    Stichpunkte




    * Name
    Der volle Name des jungen Mädchens ist Kokoro Ishiguro. Ihr Vorname lässt sich mit dem Wort „Herz“ übersetzen, während ihr Familienname keine besondere Bedeutung zu haben scheint, zumindest wäre Kokoro keiner bewusst. Viele Spitznamen kann Kokoro auch nicht wirklich ihr Eigen nennen, um genau zu sein wäre es nur einer. Er lautet Koko, welcher ihr von manchen Freunden gegeben wird.



    * Herkunft und Wohnort
    Geboren und aufgewachsen ist Kokoro auf der kleinen Insel Rise, welche im Mitten des East Blue ruhig da liegt. Kurz nach ihrem achten Geburtstag hat sie dann allerdings ihre Heimat verlassen, um die Welt zu sehen und jemanden zu finden, der ihr das Kämpfen beibringen konnte. Es waren ihre Rachegelüste gegen ihren Vater, die sie aufs Meer hinaus trieben und aus ihr eine Reisende machten.



    * Alter
    Am 19. März erblickte Kokoro das Licht der Welt. Demnach ist sie nun 18 Jahre jung.



    * Zugehörigkeit
    Es gibt nicht wirklich etwas, was Kokoro gegen die Marine hat, aber diese würden ihr mit ihren Gesetzen stehen. Dann könnte sie ihr Ziel nicht erreichen, was sie allerdings nicht einsieht. Das ist der Grund, warum sie den Weg als Piratin eingeschlagen hat.



    * Haar- und Augenfarbe
    Sowohl ihre Haare als auch ihre Augen, besitzen die Farbe des Meeres.


    Soziales





    * Familie
    Midori Ishiguro, Mutter, verstorben mit 23 Jahren












    Lyonel de Lune, Vater, 39 Jahre, Boss einer Untergrundorganisation















    * Bekanntschaften
    Genauso wie die Familie werden hier die bisherigen Bekanntschaften näher beschrieben.




    * Bekanntschaften ingame
    Bisher hatte im Inplay noch niemand die Ehre auf Koko zu treffen.


    Charakter punkte





    * Wesen
    Auf den ersten Blick wirkt Kokoro wie jemand, der eigentlich sehr freundlich ist. Ihr Äußeres würde eher auf einen aufgeschlossenen Charakter hinweisen, den sie aber leider nicht hat. Sie ist eine stille Person, die beinahe nur das Nötigste sagt und sich nicht mit Kleinigkeiten aufhält. Es ist nicht so, dass sie schüchtern wäre – dies ist nicht der Fall. Es ist eher so, dass sie sich nur sehr wenig für ihre Mitmenschen interessiert. Wieso sollte sie sich auch für anderen Menschen interessieren, wenn sie ein so großes Ziel vor Augen hat, wie sich an ihrem Vater oder auch eher Erzeuger zu rächen? Kokoro ist zwar niemand, der gerne alleine ist, aber wenn sie ihr Ziel wirklich verfolgen will, sind ihr gute Menschen daran nur hinderlich. Deshalb kann sie auch höchstens mal „böse“ Menschen zu ihren Verbündeten zählen, die nicht gerade auf dem Pfad des Rechtes wandeln, genau so wie sie es tut. Trotz dieses Desinteresses ist Kokoro sehr hilfsbereit, was den meisten jedoch bei ihrer ruhigen Art nicht besonders auffällt. Es ist eher so, dass sie solche Leistungen unterschwellig oder ohne große Worte vollbringt. Ein weiterer Aspekt, dem man dem jungen Mädchen eben so nicht ansieht, ist ihr starkes Temperament. Dieses führt dazu, dass sie schnell aus der Haut fährt, wenn man ihr zum Beispiel auf die Nerven geht. Dann kann sie auch wohl schon mal lauter werden, als sie es gewöhnlicherweise tut. Die Blauhaarige ist auch einer dieser Menschen, die sehr ehrlich sind und kein Blatt vor den Mund nehmen. Sie sieht keinen Grund, warum sie anderen ihre Meinung unverblümt mitteilen sollte. So wirkt sie manchmal, als wäre sie sehr tough drauf, was allerdings nicht stimmt. Tief in sich drinnen hat sie etwas, was man wohl als „Selbsthass“ bezeichnen könnte. Der Grund dafür ist wohl, dass sie schon immer als eine „Missgeburt“ angesehen wurde. Sie versucht immer wieder, diese Gedanken zu vergessen, aber irgendwo sind sie immer noch da. Das ist auch ein weiterer Grund für sie, andere nicht nahe an sie heran zu lassen. Dann könnten sie in ihre Seele blicken und dann wäre sie verletzlich. Das ist etwas, was Kokoro vermeiden möchte. Ein weiterer Punkt, der ihren Charakter sehr prägt, sind ihre Rachegelüste gegen ihren Vater. Diese verleihen ihr manchmal sogar etwas Psychotisches.



    * Neigungen
    Es ist immer schwierig, aufzuzählen, was jemand gerne mag – so auch bei Kokoro. Allerdings kann man sich etwa auf fünf Dinge beschränken, die sie besonders gut leiden kann. Zum einen wäre da das Meer. Sie liebt es einfach, da es so viele Mysterien in sich trägt, die es wohl irgendwann zu ergründen gibt. Das Meer bedeutet Freiheit, da man auf einem Schiff einfach eine lange Zeit von dem hinfort getragen werden kann, ohne, dass einen jemand stört. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass man in diesem schwimmen kann, was als Kokoros Lieblingssport zählt. Sie liebt es, wenn bei ihr ein Schnitzel auf dem Tisch liegt, was manchmal ein wenig irrwitzig ist, da sie an sich eine sehr schlanke Person ist und als Frau sehr ihr Gewicht achten müsste, was sie allerdings nicht tut. Aber auch wenn, sie könnte nichts dagegen tun – sie liebt dieses Gericht einfach zu sehr. Kokoro ist auch jemand, der gerne seine Fähigkeiten trainiert. Es ist so, dass das Trainieren und Kämpfen ihr wirklich sehr viel Spaß macht. Dort hat sie auch manchmal das Gefühl, dass dies ihr ein wenig Freiheit schenkt, welche ihr überings auch sehr, sehr wichtig ist.



    * Abneigungen
    Genau so, wie es Dinge gibt, die Kokoro sehr lieb, gibt es natürlich auch Dinge, die in ihr negative Gefühle oder sogar tiefen Hass hervorrufen. Zum Einen wäre da natürlich ihr Vater. Es gibt niemanden auf dieser ganzen Welt, den das junge Mädchen mehr hasst! Er ist dafür verantwortlich, dass seine Mutter sie auf die Welt gebracht hat und somit in den Tod getrieben wurde – womit Kokoro dann ihre gesamte Familie verloren hatte. Außerdem hat er aus ihr ein so unreines Kind gemacht. Das ist etwas, was sie ihm niemals verzeihen wird. Ihr Hass auf ihn bringt sie teilweise dazu, dumme Sachen zu begehen, da dieser sie beinahe irre macht. Sie kann es außerdem sehr hassen, wenn man ihr ihre Freiheit nimmt, da diese einfach ein wichtiger Teil ihres Lebens für sie ist. Eingesperrt zu sein, ist absolut nicht ihr Ding. Kokoro ist wohl eine der wenigen Menschen, die richtige Angst vor Schweinen hat. Sie weiß nicht genau, woher diese Angst kommt, jedenfalls ist sie tief in ihr verwurzelt. Bananen sind wohl das einzige Obst, was sie nicht isst und auch niemals freiwillig essen würde – egal, was sie dafür erhalten würde. Sie findet diese Dinger einfach nur widerlich. Etwas, womit man Kokoro zur Weißglut bringen kann, ist es, wenn man sehr aufdringlich ist. Das ruft auch nur Widerstand und Zorn in ihr hervor.



    * Stärken
    Nenne uns bitte alle vorhandenen Schwächen in Form von körperlichem und charakterübergreifendem in einem Text.



    * Schwächen
    Selbiges wie im oberen Punkt, nur werden hier die Schwächen benannt.



    * Erscheinung
    Kokoro wirkt auf den ersten Blick wie eine sehr freundliche Person, da ihr Optisches eher niedlich und süß, als gefährlich und kaltblütig ist. Keines dieser beiden Dingen stimmt wirklich mit ihrem Charakter überein, was allerdings auch nicht zu erwarten wäre. Genau so wenig würden die meisten erwarten, hinter dieser beinahe zarten Person eine so verworrene Persönlichkeit vorzufinden. Kokoro besitzt mittelblaues Haar, welches ihr etwa bis zu den Schulterblättern geht. Ihre Haare sind stufig geschnitten, jedoch wirken sie nicht sehr zerzaust. Sie verlaufen eher relativ glatt, bis sie sich dann zum Ende hin ein wenig locken. Ihr Pony verläuft ein wenig schräg, sodass er kurz über ihren meeresblauen Augen, welche groß wirken und meist einen sehr freundlichen Ausdruck inne tragen, endet. Kokoro ist eher zierlich gebaut und mit ihren 168 cm auch nicht besonders groß. Zudem ist sie relativ schlank, was jedoch nicht heißt, dass sie zu dünn wäre. Ihre 57 kg sind durchaus noch im Bereich des Normalgewichtes. Trotz dessen lassen aber auch ihre weiblichen Rundungen nicht zu wünschen übrig. Ihre Maße sind für ihren Körperbau schon recht gut, so ist sie zumindest nicht flach wie ein Brett, wofür sie auch ziemlich dankbar ist. Obwohl Kokoro an sich recht hübsch ist, sieht sie selbst dies nicht so – oder besser gesagt interessiert sie es eher wenig. So lange sie gepflegt aussieht, genügt ihr das.
    Sie wirkt nach außen hin niedlich, was sie auch gerne durch ihre Kleidung betont. In ihrem Kleiderschrank befinden sich eine Menge Röcke, Kleider und viele andere Sachen, die sehr mädchenhaft erscheinen. Natürlich findet man dort auch einige Jeans und derartige Dinge. Diese trägt die junge Frau aber auch nicht gerade selten. Kokoro greift gerne zu etwas schlichteren Sachen. Sie trägt nur selten mal warme Farben wie rot, orange, grün und weiß. Die kalten Farben wie schwarz, braun oder lila sind eher die Dinge, die man an ihrer Kleidung vorfindet. Besonders der Farbe Blau ist sie nicht abgeneigt, im Gegenteil. Da dies ihre Lieblingsfarbe ist, sind auch viele ihrer Kleidungsstücke damit versehen.


    Background





    * Story
    Now the dark begins to rise
    Es war dieser eine warme Sommerabend Ende Juni, der das Schicksal einer noch sehr jungen Frau besiegeln sollte. Ihr Name war Midori Ishiguro, und sie war neu in dieser kleinen Hafenstadt, die sich „Ringtown“ nannte. Es gab niemanden, den sie hier kannte, aber das war der jungen Frau auch nicht wichtig. Es war ein Wunsch, den sie hier her trieb – und den sie sich auch um jeden Preis erfüllen wollte: Sie wollte Sängerin werden. Der Start ihrer großen Karriere war nicht gerade geebnet für sie, dennoch wollte sie nicht aufgeben und so erhielt sie schließlich die Chance in einer kleinen Bar namens „Flying Pig“ aufzutreten. Mit vor Aufregung pochendem Herzen betrat sie dann die Bühne und begann, mit ihrer unglaublichen Stimme ein Lied zu singen, welches sie selbst komponiert hatte. Es hatte keinen bestimmten Namen, aber es war eines, welches sie immer und immer wieder sang. Als sie ihr Werk vollendet hatte, bekam sie tosenden Beifall. Im Laufe des späteren Abends sang sie noch einige Lieder. Es war beinahe unglaublich, wie sehr die anderen sie zu bewundern schienen. Midori genoss es sehr. Als sie dann später die Bar verließ, hielt sie jemand auf. Es war ein großgebauter, gutaussehender Mann, der sie mit einem beinahe sanften Blick bedachte.
    Sehr angetan von diesem jungen Mann, folgte Midori ihm in den Park. Die beiden unterhielten sich einige Zeit. Das Mondlicht versetzte die gesamte Umgebung in eine etwas magische Stimmung, und sogar einige Glühwürmchen ließen sich blicken. Es war sehr romantisch, beinahe schon kitschig. Aber das war genau das, was Midori gefiel, weshalb sie zunächst daran glaubte, sich auf den ersten Blick in diesen Mann verliebt zu haben. Dann wandelte sich sein sanfter Blick allerdings schlagartig in etwas sehr Kühles und Angewidertes. „Du bist so erbärmlich“, flüsterte er mit einem schiefen Grinsen, dem man das selbe wie seinem Blick entnehmen konnte. Midoris Augen weiteten sich vor Schock. Hatte sie sich etwa so in diesem Kerl geirrt!? Leider musste man diese Frage mit „Ja“ beantworten, denn im nächsten Moment griff er mit seiner Hand nach ihren Händen, drückte diese mit gewaltiger Kraft an einen Baum, so dass Midori wehrlos war. Dann spürte sie plötzlich etwas Warmes und Feuchtes an ihrem Hals. … Dieser Kerl machte sich über sie her und sie konnte nichts dagegen tun. Seine Hände schienen plötzlich überall zu sein. In Midoris Augen spiegelte sich Pein wieder. Vor lauter Angst zitterte ihr gesamter Körper. Ihren Peiniger schien dies aber wenig zu interessieren. Dann irgendwann drang ein Schmerz durch ihren Körper, der ähnlich wie das Schreien ihrer Seele war. Zum ersten Mal gelang es ihr, diese Qualen ihres Inneren auch hinaus zu schreien. Ihre Stimme war von ihren Tränen, so wie ihrer inneren Wut und ihrer Pein verzogen, so dass der Schrei schrill war. Ihren Vergewaltiger schien dies nur noch mehr anzustacheln, so dass er sein Grinsen schon zu einem psychotischen Lächeln verzogen hatte. Etwas Irres konnte man nun auch in seinem Blick erkennen.
    Irgendwann war es dann endlich vorbei, und er ließ von ihr ab, ehe er dann schon in der Nacht verschwand. Midori dagegen lag immer noch am Boden, zusammen gekrümmt, während aus ihr die Schreie des Schmerzes heraus brachen, ähnlich wie ihre Tränen. Das eigentlich so reine Mädchen war verschmutzt worden. Es war etwas, was ihre Seele nicht auszuhalten schien. Sie wusste selbst nicht, wie lange sie dort saß, bis sie schließlich von einem alten Ehepaar gefunden und in ein Krankenhaus gebracht wurde. Verletzungen hatte sie keine, weshalb sie wieder fortgeschickt wurde. Als ihr leerer Blick durch die Stadt glitt, erinnerte sie alles irgendwie an letzte Nacht. Das hielt sie nicht, weshalb sie ihren Traum aufgab und zurück auf ihre Heimatinsel „Rise“ ging. Einige Wochen später fiel ihr dann etwas auf, was alles nur schlimmer machte: Ihre Regel war ausgefallen. Midori war schwanger, von IHM, ihrem Peiniger. Nun wuchs ein Kind der Hölle in ihrem Leib heran.

    Save your breath it's far from over

    I will not fall, I will not fade

    Show me where forever dies



    * Schreibprobe
    [aus der Sicht der 7-jährigen Kokoro]

    Noch immer konnte ich es genau vor mir sehen – Mama's kalte, leblose Augen. Es war nun mehrere Wochen her seit dem dieses … Unglück geschehen war, dennoch hatte ich diesen Anblick nicht aus meinem Gedächtnis verdrängen können. Er hatte sich dort eingebrannt, wie ein Sprung in einer Glasscheibe. Ich zog meine Beine auf die Bank, auf der ich saß und schlang meine Arme darum. Irgendwie hoffte ich, mich durch diese Geste zusammenhalten zu können. Dennoch schien es nichts zu nützen. Es hielt mein Herz trotzdem nicht davon ab, wie verrückt zu pochen. Es schlug so schnell, dass es mich beinahe wahnsinnig machte. Aber wie konnte ich es ihm verübeln? Immerhin war dieser tropische Sturm aus Gefühlen, der in mir herrschte, viel zu viel für mich als auch für mein Herz. Einmal war da diese tiefe Trauer, wegen meiner Mutter, die ich seit Wochen nie hatte vergessen können. Wenn ich daran dachte, dass sie nicht mehr unter uns weilte, zog sich mir krampfhaft das Herz zusammen. Zudem schnürte sich meine Brust zu und ich hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können. Andererseits war da aber auch dieses Racheempfinden, welches Adrenalin durch meine Adern pulsieren ließ. Mein Vater – oder besser mein Erzeuger – hatte mir meine Mutter genommen und aus mir eine Missgeburt gemacht. Ich wollte ihn mindestens genau so leiden sehen, wie sie gelitten hatte. Das wäre ihre gerechte Strafe! Mein beinahe leerer Blick glitt zu einem Bild, auf dem Mama zu sehen war. Kurz hatte ich mir sogar eingebildet, dieses Bild wäre die Wirklichkeit. Natürlich hatte ich mich geirrt. Wie sollte sie auch?
    Diese halbe Illusion machte mir ihren Verlust nur noch einmal wieder deutlich. Mein Atem beschleunigte sich, während sich erneut Schmerz in meinem Körper ausbreitete. Dieser Schmerz trieb mir die Tränen in die Augen. Ich wollte mich zusammenreißen, und versuchte, diese wieder verschwinden zu lassen. Tränen hatte ich schon genug vergossen. Aber sie liefen einfach. Ich konnte nichts dagegen tun. Wie ein Sog zog es mich mit. Mein Körper begann unkontrollierbar zu zittern, während mir erneute Tränen die Wangen hinab liefen. Ich verbarg mein Gesicht auf meinen Knien und hoffte, dass mich niemand bemerken würde. Niemand sollte mich so sehen – so schwach, so verletzlich. Für alle wäre das nur kontraproduktiv. Du musst stark bleiben, Kokoro..., versuchte ich mir selbst in Gedanken Mut zu machen, dennoch bemerkte ich, dass dies wohl keinen Sinn hatte. Ich hatte bis dato nie gelernt, so stark zu bleiben und meine Gefühle hinter einem Pokerface zu verstecken. In solchen Momenten wäre es allerdings ziemlich nützlich gewesen. Aber, was sollte es? Wahrscheinlich hatte ich nicht einmal Talent dafür. Im Grunde war es auch egal. Ich würde das wohl eh nie lernen. Meine Unfähigkeit wurde mir dann im nächsten Moment auch schon wieder bewiesen, als ein Schluchzen durch meine Lippen drang. Wieso war ich nur so schwach? Wieso konnte ich nicht stärker sein? „Weil du eine Missgeburt bist“, hallte dann plötzlich eine kindliche Stimme in meinem Kopf wieder. Ja, genau das war es, was die Dorfbewohner in mir sahen: Ein kleines, schwaches Mädchen, was nicht aus Liebe entstanden war, sondern aus Zwang. Hatte ich dann überhaupt das Recht, zu leben? „Hab ich das, Mama?“, murmelte ich leise.


    Adminangaben





    * Avatar
    Seltsamerweise sieht Juvia Loxar aus Fairy Tail genau so aus wie Kokoro.



    * Accountdaten
    Hinter der jungen Damen steckt bisher niemand anderes.



    * Regeln gelesen?
    Klar, weil Kenshin ist King und so. :D


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